Abgelegt in Fiat 500, nach Model, News

Der neue Fiat 500 kommt nach Deutschland

Mittwoch, 24. Oktober 2007 um 18:21 Uhr
von hfichtner

500.jpg
Der neue Fiat 500.
Ab 26.10. steht er nun bei den Händlern.

Der neue Fiat 500 startet zu Preisen ab 10.500 Euro. Die umweltfreundlichen Motoren erfüllen die künftige Euro-5-Norm und auch in Bezug auf die Sicherheit ist der „Kleine“ auf 5 Sterne-Niveau beim Crashtest. Darüber hinaus kommt er mit bis zu 5 Jahren Garantie daher.

Das Leben wird bunter und der Herbst ein Spaß. Denn Fiat schickt den neuen 500 nach Deutschland. Anders, charaktervoll, jung und mutig will er sich ab Ende dieser Woche bei den Händler präsentieren. Ein neues Auto mit einer großen Geschichte, in der nun Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen. Ein Kleiner mit riesigem Eroberungspotential. Wo er auftaucht, zieht dieser Fiat schon jetzt die Blicke auf sich. Viele Autofahrer – Frauen wie Männer – haben offensichtlich auf einen wie den Fiat 500 gewartet. Voll alltagstauglich, ein Talent für die City, dabei souverän und hochwertig. Zu Preisen ab 10.500 Euro. Technisch kennt der neue Fiat logischerweise keine Kompromisse. Seine drei Motoren – zwei Benziner mit 51 kW (69 PS) und 73 kW (100 PS) sowie ein 55 kW (75 PS) starker Turbodiesel mit serienmäßigem Dieselpartikelfilter – erfüllen bereits die künftige Euro-5-Norm (gilt ab September 2009). Und für seine ausgezeichnete Crashsicherheit hat der „Kleine“ gerade fünf Sterne beim EuroNCAP-Crashtest erhalten.

Kurze Rückblende: Jede Zeit hat ihre Ikonen. Jedes Land hat sie. 1957 schenkte Fiat ganz Italien eine solche Ikone: den Nuova 500. Nuova heißt neu, weil es auch davor einen 500er gab, den Topolino. Der Nuova 500 nun war ein Kleinwagen mit „verblüffender Raumökonomie“, wie ein deutscher Journalist in einem ersten Fahrbericht festhielt. Mehr als 3,7 Millionen dieser quirligen Winzlinge wurden produziert und geliebt. Rom war fortan nicht mehr ohne dieses Auto denkbar. Mailand und Turin genauso wenig. Mehr noch: Der Kleine eroberte die Ballungsräume Europas und – Pathos hin, Pathos her – die Herzen seiner Fahrerinnen und Fahrer. Fünfzig Jahre nach dem Nuova 500 ist Fiat nun der große Coup gelungen, die Legende von einst als Hightech-Fahrzeug von heute neu zu erfinden. Nuova nuova.

Alles begann mit einer Idee in Turin. Dort saßen Fiat-Manager, allesamt Automobil-Enthusiasten, zusammen und loteten die Chancen für einen Fiat 500 der Neuzeit aus. Sie sahen, dass die Voraussetzungen zur Konzeption des Neuen – genau so, wie ihn die Menschen haben wollen – nie besser waren als zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Denn das Web 2.0 bot erstmals die Möglichkeit, einen interaktiven Dialog zwischen Fiat und den 500-Fahrern von morgen aufzubauen. Eröffnet wurde dieser Dialog über die Website www.fiat500.com. Was folgte war ein Gedankenaustausch, was der Neue können müsste und wie er aussehen sollte. Motto: „You are“, sag uns, was Du brauchst. „We care“, wir werden es entwickeln. Daraus wurde ein Slogan: „You are. We car.“

Status und Stil

Was virtuell begann, wird in diesen Tagen nun als Hardware in Form des neuen Fiat 500 auf dem deutschen Markt eingeführt. Wieder hat er das Potential zur Ikone, wieder ist er sympathisch und unverwechselbar moduliert. Über eine Karosserielänge von nur 3,55 Metern Länge und 1,63 Meter Breite spannten die Designer eine automobile Skulptur, die weltbekannt ist und doch die Handschrift der Neuzeit trägt. Es ist die in die Gegenwart transferierte Urform des Nuova 500 der 50-er Jahre, gezeichnet, als wäre er nie fort gewesen. Die zeitgemäße Weiterentwicklung einer Idee. Der Fiat 500 des Jahres 2007 teilt sich mit dem Fiat 500 von einst die Design-Merkmale. Doch die Positionierung ist eine andere. Damals, 1957, ging es um die Mobilität für Millionen. Das klappte nur mit einer guten Portion Minimalismus. Heute, 2007, empfiehlt sich der neue Fiat 500 einer weitaus größeren Klientel. Sie erstreckt sich vom Fahranfänger, der sich für das Grundmodell entscheidet, bis hin zum Drittwagen-Käufer, für den der Fiat 500 ein umweltbewusstes und designorientiertes Statement ist.

Für dieses riesige Kundenspektrum konzipierte Fiat mit dem neuen 500 ein Auto, das schier grenzenlos individualisiert werden kann. Die Basis dafür bilden die drei Ausstattungsversionen „Pop“, „Lounge“ und „Sport“. Der Fiat 500 Pop ist eine Art Grundmodell, das aber alles andere als sparsam ausgestattet wurde. Zum Startpreis von 10.500 Euro sind bereits Features wie sieben Airbags, elektronische Servolenkung, elektrische Fensterheber und ein Radio mit CD- und MP3-Player an Bord. Für jeweils 12.500 Euro übergibt der Händler die Schlüssel des Fiat 500 Lounge und Fiat 500 Sport. In den 2.000 Euro sind unter anderem Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad, das Innovative Telematiksystem Blue&MeTM und eine Klimaanlage enthalten. Nomen est omen: Während der Fiat 500 Sport einer sehr dynamischen Ausrichtung mit Sportsitzen und Heckspoiler folgt, nimmt der Fiat 500 Lounge den edel-komfortablen Weg mit Chromdetails und einem riesigen Glasdach. Eines jedoch verbindet alle drei Versionen: Sie sind kein Spiegelbild des Bankkontos, sonders des persönlichen Stils.

Grenzenlose Individualisierung

Dem Grad der Individualisierung sind dabei keine Grenzen gesetzt. Kein anderer Automobilhersteller bietet in dieser Klasse auch nur annähernd ein ähnlich großes Spektrum der Personalisierungsmöglich­keiten. Beispiel Exterieur: Den Fiat 500 gibt es nicht nur in zwölf ver­schiedenen Farben. Über sogenannte „Design-Sets“ können Zusatz-Applikationen wie Seitenstreifen, Pfeile, Barcodes oder ein racehaft anmutendes Schachbrettmuster auf die Lackierung gebracht werden. Über den After-Sales-Bereich – also die Veredelung durch den Händler – gibt es weitere Zubehördetails wie Embleme, Heck- und Dachgepäckträger, Sportpedale und, und, und. Gleiches gilt für den Innenraum, der etwa mit dem sonst nur für Luxus-Limousinen und -Sportwagen lieferbaren Leder „Poltrona Frau“ ausgestattet werden kann. Insgesamt stehen so sage und schreibe 549.936 Ausstattungsvarianten zur Wahl. Sie bieten für jeden Trend und jeden Geschmack den richtigen Look – stets versüßt mit einem ordentlichen Schuss „dolce vita“.

Power und Vernunft

Fiat ist weltweit der Hersteller mit der größten Kleinwagen-Kompetenz. Und wie so oft im Leben ist das Thema Kompetenz auch eine Sache der Erfahrung. Der erste Fiat 500 – liebevoll Topolino genannt – debütierte bereits 1936. Über mehr als siebzig Jahre sammelte sich eine Menge an Erfahrungen an. Eine davon heißt: keine Kompromisse. Dynamik, Sicherheit und Alltagstauglichkeit des neuen Fiat 500 liegen deshalb auf dem höchsten Niveau.

Power heißt das Schlagwort in Sachen Motoren. Vernünftige Power und Saubere Power. Fiat hat drei Vierzylinder für den neuen 500er konzipiert, zwei Benziner und ein Diesel. Die Benziner – der 1.2 8V und 1.4 16V – leisten 51 kW (69 PS) und 73 kW (100 PS). Der serienmäßig mit Rußpartikelfilter aus­gestattete Diesel (1.3 Multijet 16V) entwickelt 55 kW (75 PS). An der Tank­stelle gibt sich selbst der 100 PS starke Benziner mit 6,3 Litern (149 g/km CO2) zufrieden; beim 69-PS-Benziner sind es gar nur 5,1 Liter (119 g/km CO2). Und wer sich für den Diesel entscheidet, kommt mit sensationell niedrigen 4,2 Litern (111 g/km CO2) auf hundert Kilometern aus. Bis jetzt einmalig ist dabei jedoch die Tatsache, dass alle Motoren des neuen Fiat 500 bereits die künftige Euro-5-Norm erfüllen. Sie wird erst im September 2009 in Kraft treten.

Doch der Fiat 500 soll nicht nur als besonders sauberes Auto Geschichte schreiben, sonders auch als extrem sicheres. Noch vor dem Debüt auf dem deutschen Markt hat er bereits den EuroNCAP-Crashtest mit Bravour und fünf Sternen bestanden. Sollte zudem die Wertung erweitert und ein sechster Stern von der NCAP-Kommission in die Benotung mit aufgenommen werden, ist der Fiat 500 auch auf diese Testbedingungen vorbereitet. In Sachen aktiver Sicherheit zeichnen den Fiat 500 ein sehr neutrales Fahrwerk, standfeste Bremsen und im Falle des 1.4 16V serienmäßig ESP aus. Das elektronische Stabilitäts­programm steht zum Preis von lediglich 350 Euro für die anderen Motorversionen als Option zur Verfügung.

Eine ganz andere Option sind die Programme „500cents“ und „50to500″. Denn dahinter verbergen sich jede Menge Garantie, Service und wirtschaftliche Planungssicherheit. „500cents“ ist ein Leasingangebot, bei dem der Kunde bereits für 500 Cents am Tag (fünf Euro) einsteigen kann. Serienmäßig inklusive: eine 5-Jahres-Garantie mit einer Fahrzeuglaufleistung von bis zu 500.000 Kilometern, die selbst Marathon-Fahrer kaum erreichen werden. In diesem Fall ebenfalls inklusive: die 5-Jahres-Mobilitätsgarantie „Free5″. Eine spannende Art der Finanzierung ist derweil das Programm „50to500″. Der Kunde zahlt beim Kauf lediglich 50 Prozent seines Fiat 500. Erst nach zwei Jahren folgt die Restsumme. Die Mobilitätsgarantie erstreckt sich deshalb ebenfalls auf zwei Jahre. Die Garantie dagegen umfasst auch in diesem Fall fünf Jahre und 500.000 Kilometer. Das ist Vernunft, die Spaß macht.

Die Preise des Fiat 500 im Überblick

Fiat 500 Pop 1.2 8V: 10.500 Euro
Fiat 500 Pop 1.4 16V: 12.500 Euro
Fiat 500 Pop 1.3 Multijet 16V: 12.500 Euro

Fiat 500 Lounge 1.2 8V: 12.500 Euro
Fiat 500 Lounge 1.4 16V: 14.500 Euro
Fiat 500 Lounge 1.3 Multijet 16V: 14.500 Euro

Fiat 500 Sport 1.2 8V: 12.500 Euro
Fiat 500 Sport 1.4 16V: 14.500 Euro
Fiat 500 Sport 1.3 Multijet 16V: 14.500 Euro

 

Sie wollen den Artikel kommentieren?

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.