Abgelegt in News

Keiner fährt günstiger als der Fiat Panda

Donnerstag, 10. Juli 2008 um 21:27 Uhr
von hfichtner

ADAC-Test macht es amtlich:
Keiner fährt günstiger als der Fiat Panda Panda

Fiat Panda Panda: für 10 € tanken, 251 Kilometer weit fahren

Es ist der wahrscheinlich wichtigste Testsieg des Jahres: der Spar-Triumph des mit Erdgas betriebenen Fiat Panda Panda. Durchgeführt hat den Test der ADAC. Die Aufgabe: Mit Kraftstoff für nur 10 € im Tank möglichst weit fah-ren. Ergebnis: Unter allen getesteten Autos kommt der Fiat Panda Panda am weitesten. 251 Kilometer. Das entspricht der Distanz von Berlin nach Hannover. Oder auf die Urlaubskasse umgerechnet: Für 60 € fährt der kleine Fiat mit dem großen Namen die 1.500 Kilometer von Berlin bis nach Rom. Das ist ein einsamer Rekord und der Beweis, dass innovative Technologien das Autofahren auch im Sommer 2008 erschwinglich machen.

Der ADAC hatte in dem Test so ziemlich alles an Autos antreten lassen, was Rang und Namen hat. Vom kleinen Zweisitzer-Floh bis zum Supersportwagen. Manch einem ging dabei schon nach 30 Kilometern die Puste aus. Ganz klar stellten die Tester vom ADAC fest, dass Fahrzeuge mit Gasantrieb in Sachen Sparsamkeit unschlagbar sind. Allen voran der fünfsitzige Fiat. Zu Grunde gelegt hatten die Kollegen der Gelben Engel folgende Kraftstoffpreise: Super zu 1,55 €/l, Super Plus zu 1,64 €/l, Diesel zu 1,50 €/l, Bio-Ethanol zu 1,05 €/l, Autogas (flüssig) zu 0,73 €/l und 0,95 € pro Kilogramm für das im Fiat Panda Panda verwendete Erdgas.

Insgesamt 13 Kilogramm Erdgas fasst der Tank des Fiat. Als Reserve sind zudem 30 Liter Benzin an Bord. Doch die bleiben in der Regel im Tank. Die Gasbehälter sind absolut sicher im Unterboden des Panda Panda integriert. Diese Unterflurtechnik ist ein weltweites Novum in der Klasse des Fiat. Die Folge: Die Gastanks schränken weder das Gepäckvolumen noch den Raum für die Passagiere ein. Nachteile? Fehlanzeige.

Dabei ist der sparsame Fiat keineswegs eine lahme Ente. Sein Vierzylinder (1.2 8V Bi-Power) beschleunigt den kompakten Allrounder im Erdgasbetrieb auf 140 km/h (mit Benzin: 148 km/h). Das ist schneller, als die Polizei heute auf den meisten deutschen Autobahnen erlaubt. Auf jeden Fall arbeitet der Erdgas-Fiat auch in Sachen Emissionen im grünen Bereich: nur 114 g/km CO2 verdeutlichen das eindrucksvoll. Für 13.750 € bietet Fiat damit ein Auto an, das konzeptionell eher ein Produkt der Zukunft als der Gegenwart ist. Zukunft, die heute fahrbar ist. Siehe www.adac.de.

 

Sie wollen den Artikel kommentieren?

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.